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"An der Station Flughafen Terminal sind alle Fern- und Regionalzüge über Gleis 2 geplant. Gleis 1 ist planmäßig der S-Bahn vorbehalten. In der Simulation sind jedoch alle Gleise für alle Züge nutzbar. An jedem dritten Simulationslauf wird dies auch genutzt."

Und weiter in den Empfehlungen:

"Die freizügige Nutzung der Bahnsteiggleise an der Station Flughafen Terminal ist im Modell unterstellt. Für die Nutzung in der Realität ist hierfür die Genehmigung erforderlich."

Das klingt harmlos, aber: genau diese Genehmigung wird es NIEMALS geben! Wegen der Höhe der Bahnsteigkanten, wurde bereits vor Monaten umfassend diskutiert. Das geht technisch nicht anders, Nah-/Fernverkehr und S-Bahn MÜSSEN hier getrennt werden, selbst mit Ausnahmegenehmigung und Pipapo! Genau DAS ist einer der Hauptengpässe im gesamten Gebilde Stuttgart 21 - ABER genau hier pfuscht die Simulation!

(von http://parkschuetzer.de/statements/90032)

Für den Bahnhof Kirchheim (Teck) heißt es "Gleisbelegung korrekt definiert", von nötigen Nachbesserungen steht nichts. Da die S1 bereits eine Minute nach ihrer Ankunft zurückfahren soll, handelt es sich um eine "überschlagene Wende" mit einem zur Rückfahrt bereitstehenden Zug, die zwei Gleise erfordert. Es ist zwar in Kirchheim/Teck neben dem derzeit genutzten Gleis am Bahnhofsgebäude sowie dem Stumpfgleis für die Teckbahn ein weiteres Gleis an einem Bahnsteig vorhanden. Dieser Bahnsteig ist jedoch niedriger, ermöglicht also keinen stufenfreien Einstieg. Er ist zudem nicht barrierefrei zugänglich (Unterführung ohne Aufzüge) und ohne jegliche Ausstattung (Fahrkartenautomat etc.), denn er wird derzeit nur in Ausnahmefällen oder bei Sonderfahrten genutzt. Es wären also teure Umbauten erforderlich.



Stichworte: Ungesicherte weitere Genehmigungen, weitere Umbauten mit neuen Finanzierungsquellen erforderlich, keine Barrierefreiheit

Wie bisher bekannt sollen Fern- und Regionalzüge im alten Flughafenbahnhof über Gleis 2 fahren, Gleis 1 ist der S-Bahn vorbehalten. In der Simulation wurde jedoch die freizügige Nutzung beider Gleise für alle Züge unterstellt und auch mit jedem dritten Simulationslauf so durchgeführt. Allerdings sei hierfür eine Genehmigung erforderlich. A ller Voraussicht nach wird es diese Genehmigung wegen der unterschiedlichen Bahnsteighöhen niemals geben, da die S-Bahn mit 96cm Schienenoberkantenhöhe fährt und Regional- und Fernverkehrszüge mit Höhen zwischen 55 und 76cm. Hier wird ein Hauptengpass von Stuttgart 21 gesehen.

Im Bahnhof Kirchheim(Teck) ist von Nachbesserungen keine Rede. Allerdings soll gemäß Stresstestfahrplan die S1 bereits eine Minute nach Ankunft der S1 aus Richtung Stuttgart wieder zurückfahren, was realistischerweise nur über eine sogenannte “Überschlagende Wende” geht, d.h. der Zug der Gegenrichtung steht bereits zur Abfahrt bereit, der angekommene Zug wartet dann bis zum nächsten Abfahrtstakt. Dafür braucht man allerdings zwei Bahnsteiggleise. Es existiert zwar neben dem aktuell genutzten S-Bahn-Gleis und dem Stumpfgleis für die Teckbahn ein weiteres, allerdings ist er niedriger und hinsichtlich nicht vorhandener Aufzüge nicht barrierefrei zugänglich sowie ohne vorhandenem Fahrkartenautomat. Derzeit wird er nur in Ausnahmefällen oder bei Sonderfahrten genutzt; es wären also Umbauten erforderlich, die bisher nicht im S21-Budget eingepreist sind.

http://zughalt.de/2011/07/22/stuttgart-21-stresstest-offenbar-indirekt-durchgefallen/

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